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Dieser Bereich ist als Gedenkstätte unseren geliebten - leider bereits verstorbenen -
Katzen gewidmet und heißt die "Rainbow Bridge".

Regenbogen-Brücke

Einer Legende zufolge geht jedes Lebewesen nach seinem Tod über die
"Regenbogen-Brücke" in ein Land jenseits von Schmerz, Trauer und Leid um dort
wieder jung, lebenslustig und ohne Schmerzen im Sonnenschein erneut über
grüne Wiesen und Felder springend - ein neues wundervolles Leben zu beginnen.

Dort wird es dann nach überqueren der "Rainbow Bridge" von seinen bereits
verstorbenen Lieben freudig erwartet, aufgenommen und in ein neues Leben geleitet.
Eines Tages, wenn wir dann selbst diese Brücke überquert haben
werden wir uns dort wiedersehen....

 

Wenn es soweit ist...

Stehe nicht an meinem Grab und weine...

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum...

Für immer in meinem Herzen...

 

 

Wir trauern um:

 

Heilige Birma Catweazle's Aida bluepoint Catweazle's Aida
blue point

11.08.95-28.07.06

 

Liebe Aida

vor fast 11 Jahren kamst du strampelnd zur Welt. Du warst das einzige Mädchen
unter 3 Brüdern und von Anfang an meine Prinzessin.
Dein Fell war seidenweich, deine Augen strahlend blau und du wusstest
von Anfang an das du etwas Besonderes warst.
Je älter du wurdest, desto mehr Grazie strahltest Du aus. Du wusstest genau was du wolltest,
und hast uns das mit deiner starken Stimme auch mitgeteilt, die uns nun nur
noch in der Erinnerung begleiten wird.
Mit 3 Jahren hattest du bereits eine schwere Operation und wir bangten um Dich.
Doch du warst eine Kämpfernatur und hast uns gezeigt wieviel Mut und Kraft
du hast und du wurdest wieder gesund.

Über viele wunderbare Jahre hast du uns mit deinem Kuschelbedürfnis
und deiner Zickigkeit auf Trab gehalten. Du hast sofort jeden Besucher
in Beschlag genommen und wehe er hörte dann wieder auf sich
ausschliesslich um Dich zu kümmern! Ein Liebesbiss konnte die Folge sein...

Aida, du warst eine Katze mit Ecken und Kanten aber wir lieben jede
deiner Macken und können uns noch immer nicht vorstellen das Du nun
im Garten deine letzte Ruhe gefunden hast.

Heute ist Tag 1 nachdem du gegangen bist und die Sinnlosigkeit trifft uns mit voller Härte!
Wieso musstest Du gehen? Hat deine Kraft letztendlich doch nicht mehr
ausgereicht nach den beiden Narkosen und den unendlichen Schmerzen?

Es tut uns so weh das wir nicht mehr für Dich tun konnten als Schmerzmittel
zu verabreichen und dich zu streicheln um dir zu zeigen das wir für dich da sind.
Deine Schmerzenschreie gestern Nacht werden wir nie wieder vergessen!
Es war grauenhaft und wir wissen jeder Schritt muss dir höllische Schmerzen
bereitet haben und du wusstest nicht wie du dich schmerzfrei hättest hinlegen können...
Als du dann endlich Ruhe fandest, war ich so froh und glücklich und hoffte
du hättest wieder ein paar Stunden Schlaf vor dir. Nie dachte ich das du daraus
nicht wieder aufwachen würdest. Der Schlaf sollte dich doch
von den Schmerzen befreien und nicht dir das Leben rauben.

Den Schock den ich empfand als ich dich dann nach 2 Stunden Schlaf leblos neben
mir entdeckte kann ich nicht beschreiben. Du lagst auf der Seite - ganz entspannt -
und ich dachte im ersten Moment welches Glück das du endlich Ruhe gefunden hattest!
- bis ich merkte das ich dich nicht mehr atmen sehen konnte.
Ich streichelte dein seidenweiches Fell und du warst schon ganz kalt und steif.
Dein Mund war leicht geöffnet und deine Augen geschlossen. Du sahst so friedlich aus...

Liebe Aida, ich hoffe du hast nun deinen Frieden gefunden und bin froh das du
nie wieder so leiden musst wie in den letzten Tagen in der Klinik und zu Hause.
Es tut so weh zu wissen das du unter Schmerzen gehen musstest und nicht -
wie ich es mir immer gewünscht hatte - erst in vielen Jahren friedlich einzuschlafen.
Froh bin ich darüber, das du bei uns zu Hause warst und nicht in der Kinik
und das wir dir ein letztes Mal zeigen konnten wie lieb wir dich haben.
Warum du nun im Schlaf davongehen musstest kann uns leider niemand mehr erklären.
Die Ärzte sagten du seiest stabil und dein Herz stark.
Wir glauben du hattest einfach genug und konntest nicht länger durchhalten.
Die Schmerzen und das Leid waren sicher einfach zu viel für Dich
und die Hitze hat sicher ihr übriges getan.

Aida - mein Engel - nun bist du uns über die Regenbogenbrücke voraus gegangen
und hinterlässt ein grosses schwarzes Loch.
Heute morgen wachzuwerden ohne dich an meiner Seite machte mir schmerzlich bewusst
das du uns genommen wurdest. Jeder Raum den ich betrete ist immer noch gefüllt
mit deiner Präsenz. Deine Lieblingshängematte im Kratzbaum wirkt verlassen,
auf dem Balkon in der Sonne seh ich dein seidiges Fell nicht mehr glänzen
und auf der Küchenarbeitsplatte stehst du auch nicht mehr parat zur Fütterungszeit.
Aber trotzdem kann ich dich spüren um mich herum und habe das Gefühl du
möchtest mich trösten. Du fehlst mir so sehr!
Mein Neffe Patrick hat mir gestern Abend gesagt das ich nicht so traurig sein muss
weil du doch jetzt im Himmel bist und von dort auf mich aufpasst und wenn ich
eines Tages sterben werde, würde ich dich dort im Himmel wieder treffen.
Er sagte mir auch du wärst doch nun bei Havanah
und die hätte sicher schon an der Regenbogenbrücke auf dich gewartet.

Unsere anderen Katzen haben ja bereits gestern von Dir Abschied genommen.
Das kann ich noch nicht - es tut noch zu weh und ich fühle mich schuldig
und verantwortlich für dein Leid und deinen Tod. Warum habe ich nicht
früher gemerkt das es Dir so schlecht ging? Auch wenn wir soviel Aufregung und Angst
um unsere neugeborenen Babies hatten, hätte ich trotzdem bemerken müssen
 wie es um Dich steht. Bitte verzeih mir das ich es erst merkte
als es schon so schlimm um dich stand!

Nie wieder werde ich in deine wunderschönen, tiefblauen Augen blicken und
dein Vertrauen und deine Liebe spüren. Dein schnurren und dein Köpfchen geben
werde ich vermissen und dein Schatten wird mich hoffentlich solange
begleiten bis wir uns eines Tages wiedersehen!

Leb wohl mein Mädchen, schlaf schön...

 

 

CW-Havanah1.jpg (25683 Byte)

Catweazle's Havanah
black torbie

28.08.98-20.03.02

 

Unsere Havanah, als Einzelkind geboren und zu einer wunderschönen
Maine Coon Katzendame herangewachsen war für uns Einzigartig!

Sie vermochte es bereits als Katzenkind ihren eigenen Kopf durchzusetzen und
quittierte z.B. unliebsames Kämmen mit knurren und auch schlagen.
Allerdings hat sie das nie wirklich böse gemeint, behielt ihre Krallen bei sich
und war auch nicht nachtragend. Havanah war eben eine Vollblut-
Waldkatze die sehr instinktsicher und ursprünglich geblieben war.

Als besonderer Liebling und ganzer Stolz meines Mannes, genoss sie es
morgens vor dem Wecker neben seinem Kopfkissen zu sitzen und sich
beschmusen zu lassen. Sie war sich ihrer Schönheit und Eleganz voll
bewusst und ihr oft unnahbares, würdevolles Verhalten erinnerte an einen
Berglöwen, der über seinem Territorium wacht. Ihr Durchsetzungsvermögen und
ihre Autorität machten Havanah zum Oberhaupt unseres Katzenrudels.

Sie liebte es fliessendes Wasser aus dem Waschbecken oder der
Badewanne zu trinken und auf unserem Balkon in der Sonne zu liegen.
Havanah war eine ausgesprochen präsente Katze, die meist irgendwo
in unserer Nähe sass und uns mit ihrer Anwesenheit beehrte.
Schliesslich wollte sie ja nichts verpassen!
Oft lag sie auf dem Schreibtisch meines Mannes um ihm bei der
Arbeit Gesellschaft zu leisten oder ihn davon mit Schmuseattacken abzuhalten.

Als Katzen-Mama war sie absolut unschlagbar! Sie liebte und umsorgte ihre
Babies wie es besser nicht hätte sein können. Besonders in den ersten Wochen
nach der Geburt lag sie meist ununterbrochen bei ihren Kindern um sie zu füttern,
zu säubern oder einfach um sie zu beschmusen.  Oft hatte man das Gefühl die Welt
um sie herum hörte auf zu existieren. Sie lag immer laut schnurrend in der Wurfkiste bei den
Kindern kümmterte sich um sie und man merkte wie stolz sie auf ihre Babies war!

Tragischerweise wurde ihr genau diese aufopferungsvolle Liebe zu ihren Kindern
offensichtlich zum Verhängnis. Sie zeigte keinerlei Krankheitsanzeichen und
starb plötzlich und unerwartet drei Wochen nachdem ihre letzten Babies
zur Welt kamen, an einer unentdeckten Gebärmuttervereiterung.

Sie hatte sich in diesen drei Wochen genauso wie immer hingebungsvoll um
ihre Kinder gekümmert und kein Anzeichen von Schmerzen oder Krankheit
gezeigt. Am 20.03. lag sie morgens nach dem Aufstehen ruhig auf dem Teppich
und zeigte keinerlei Interesse am Futter. Das war für sie sehr untypisch.
Kurz darauf lief sie zur Katzentoilette und fing an zu erbrechen.
Erschöpft sank sie auf den Boden und lag bewegungslos da. Es war sofort klar,
Havanah ging es sehr schlecht! Wir rasten zur Tierärztin, die sie sofort
an den Tropf hängte und sie röngte. Ihre Körpertemperatur war bereits
auf 38,6 gesunken und sie verhielt sich fast apathisch.

Die Tierärztin überwies uns in die Tierklinik da sie kein eigenes Ultraschall-Gerät
besitzt und sagte sie könne keine eindeutige Diagnose stellen. Allerdings äusserte sie
den Verdacht auf Pyrometra (Gebärmuttervereiterung).
Etwa 15 Minuten später in der Tierklinik angekommen, war Havanahs Temperatur
bereits auf drastische auf 35,6 C abgesunken und sie befand sich in einer Art
Schockzustand. Die Ärzte untersuchten sie und bestätigten die Diagnose
geschlossene Pyrometra im fortgeschrittenen Stadium. Das bedeutet man kann diese
Erkrankung äusserlich nicht wahrnehmen, da keine Blutung oder Ausfluss darauf hinweist.
Auch ihre Organe waren bereits angegriffen und ebenfalls von Vereiterungen betroffen.
Die Ärzte nahmen sie stationär auf und erklärten uns sie müsse erst wieder zu
Kräften kommen  bevor die für sie lebensnotwendige Operation durchgeführt werden könnte.

Man schickte uns nach Hause und bat uns abends um 18.00 Uhr anzurufen, um nachzufragen
wie es ihr ginge. Um 17.30 Uhr bekamen wir die telefonische Hiobs-Botschaft, Havanah war tod.....
Ihr Kreislauf war um 17:10 zusammengebrochen und ihr Herz hörte einfach auf zu schlagen.
Sie hat laut Aussage des behandelnden Arztes nicht leiden müssen, denn ihr Zustand
war bereits sehr kritisch und sie litt an einem septischen Schock. Helfen konnte es uns
aber nicht. Wir werden uns wohl nie damit abfinden in ihren letzten Minuten
nicht bei ihr gewesen zu sein um ihr beizustehen auf ihrem letzten Weg und um noch
einmal in ihre wunderschönen Augen schauen zu können um uns würdevoll
von ihr zu verabschieden.

Wir haben sie sehr geliebt und werden Sie immer in unserem Herzen bewahren!

In ihren Kindern Kryczek, Kismet, Kiowa, Kyara & Karma,
Merlin, Morrison, Mowgli, Maverick & Madonna sowie
Pebbles, Paris, Plato, Pushkin und Pollux wird sie weiterleben!

 

 

Wir trauern um:

 

Boris.jpg (17883 Byte)

Boris

1984 - 02.01.1998

 

Boris entdeckten wir 1986 im Offenbacher Tierheim und es war Liebe auf den ersten Blick!
Er strich am Zaun seines Zwingers entlang und machte uns klar er wolle unbedingt
mit uns mit. Wir haben ihn zu uns genommen und es niemals bereut!

Er war ein echter Schmusebär und hat uns mit seinen Clownereien über 11 wundervolle
Jahre hinweg zum Lachen gebracht. Nie werde ich vergessen wie er eines Morgens mit
elendem Blick dalag und ich feststellen musste er hatte die Dose mit den Vitamindrops
geöffnet und ca. 150 Stück verdrückt. Daraus hat er jedoch nur kurzfristig gelernt.

Seine Gefrässigkeit war einfach legendär.
Der Kühlschrank brauchte eine Sicherung um den Ihhalt dort zu lassen wohin er gehörte.
Dafür bekam er dann auch öfters eine Käseplatte gereicht - Käse liebte er über alles.

Meistens lag er auf dem Rücken - alle viere von sich gestreckt und ließ sich den - später
etwas fülligeren - Bauch kraulen oder er genoß es auf dem Balkon in der Sonne
zu liegen und das Treiben draussen zu beobachten.

Wir mussten ihn schweren Herzens am 02. Januar 1998 wegen Nierenversagens
einschläfern lassen um ihm weiteres Leid zu ersparen.

Wer ihn kannte wird ihn nicht vergessen!

 

 

Wir trauern um:

 

Hauskatze Laureen

Laureen

1982 - 31.10.1997

 

Laureen entdeckten wir 1983 in einem Aussenzwinger des Frankfurter Tierheims.

Sie thronte in einer Ecke und erinnerte mich - weiß mit schwarzen Flecken auf
den Ohren und einer Seite - an eine ostfriesiche Kuh. Sie war übergewichtig und strahlte
Erhabenheit aus <g>. So kam sie in unser zu Hause.

Dort übernahm sie sofort die Regierung und zeigte uns und dem armen Humphrey
(unser damalig mit uns zusammenlebender Kater) wer die Macht hat. Wir konnten
nur geschlossen resignieren.

Die ersten beiden Jahre war es uns schier unmöglich sie zu berühren. Sie hatte
wohl extrem schlechte Erfahrungen hinter sich und war ausgesprochen misstrauisch.
Dies legte sich jedoch mit zunehmendem Alter. Die letzten Jahre war sie eine
ausgesprochen verschmuste und liebe Katze - die es jedoch verstand jedem
(besonders unseren Nichten und Neffen) Respekt vor ihrer Spezies beizubringen.
Sie hat niemals jemanden ernsthaft verletzt und doch war sie in gewisser Weise gefürchtet.

Ich liebte jede ihrer Macken und erfreute mich an ihrer Gesellschaft.
Sie liebte es in der Sonne zu liegen und gebürstet zu werden. Es war keine Schwierigkeit
sie solange zu bürsten bis sie kein Fell am Rücken mehr übrig hatte - ist mir wirklich
einmal passiert <g>. Ausserdem betrachtete sie mein Kopfkissen Tag und Nachts
als ihr persönliches Eigentum - was mich oftmals um den Schlaf brachte.
Versuchte ich doch Nacht für Nacht - oftmals bis zu 20x - sie vom Kissen auf das
Fußende des Bettes umzusiedeln. Leider hatte Laureen sehr schlechte Zähne die wir ihr
bis auf 2 Stück am Ende alle entfernen lassen mussten. Meine Tierärztin hatte ihre wahre
Freude an ihr - und fürchtete sich vor jedem unserer Besuche <g>. Aber über die Jahre
hinweg wurde sowas wie ein Ritual von Laureen entwickelt. Sie ließ sich behandeln,
schlug allerdings regelmäßig am Ende einmal zu um ihrem Unmut Luft zu machen.

Meine Jungtieren und anderen im Haushalt lebenden Katzen war sie hierarchisch übergeordnet
und beteiligte sich maßgeblich an deren Erziehung. Jedoch thronte sie ausschließlich
als "Grande Dame" meist auf irgendeiner Erhöhung alleine und beobachtete das Treiben um sich.

Am 31. Oktober 1997 kam sie mir morgens torkelnd und blind entgegen. Sie hatte in der
Nacht  einen Hirnschlag erlitten. Alle Bemühungen um ihr Leben verschlimmerten ihr Leid
noch und  ich ließ sie am Abend dieses Tages in meinen Armen einschläfern um
ihr weitere Krämpfe zu ersparen.

Sie schlief schnurrend ein.......

 

 

Wenn es soweit ist...

Wenn es soweit ist...
Bin ich dereinst gebrechlich und schwach,
und quälende Pein hält ständig mich wach,
was Du dann tun musst - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Dass Du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehn -
muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehn.

Wir leben zusammen in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muss ? Es gibt kein zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.

Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluss
auch wenn es für Dich schwer sein muss.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauende Blicke ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es darf nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.

Autor unbekannt

 

 

"Stehe nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort. Ich schlafe nicht.
Ich bin wie tausend Winde, die wehen.
Ich bin das diamantene Glitzern des Schnees.
Ich bin das Sonnenlicht aus reifendem Korn.
Ich bin der sanfte Herbstregen.
Wenn Du aufwachst in des Morgens Stille bin ich der flinke
Flügelschlag friedlicher Vögel im kreisenden Flug.
Ich bin der milde Stern, der in der Nacht leuchtet.
Stehe nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort. Ich bin nicht tot."

Autor unbekannt

 

 

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines;
das eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines;
doch dieses eine Blatt allein
war ein Teil von unserem Leben;
drum wird dieses Blatt allein
uns immer wieder fehlen.

 

 

Für immer in meinem Herzen........

Wenn Du jemals ein Tier liebst, dann gibt es drei Tage in Deinem Leben,
an die Du Dich immer erinnern wirst...

Der erste ist ein Tag, gesegnet mit Glück, wenn Du Deinen jungen neuen Freund nach Hause bringst.
Vielleicht hast Du einige Wochen damit verbracht, Dich für eine Rasse zu entscheiden.
Du hast möglicherweise unzählige Meinungen verschiedener Tierärzte eingeholt oder
lange gesucht, um einen Züchter zu finden. Oder, vielleicht hast Du Dich auch einfach in
einem flüchtigen Moment für den dümmlich aussehenden Trottel im Schuppen entschieden
- weil irgend etwas in seinen Augen Dein Herz berührt hat.

Aber wenn Du Dein erwähltes Haustier nach Hause gebracht hast und Du siehst es
erforschen und seinen speziellen Platz in Deinem Flur oder Vorraum für sich in Anspruch
nehmen - und wenn Du das erste mal fühlst, wie es Dir um die Beine streift -
dann durchdringt Dich ein Gefühl purer Liebe, das Du durch die vielen Jahre die
da kommen werden mit Dir tragen wirst.

Der zweite Tag wird sich acht oder neun Jahre später ereignen. Es wird ein Tag wie
jeder andere sein. Alltäglich und nicht außergewöhnlich. Aber, für einen überraschenden
Moment wirst Du auf Deinen langjährigen Freund schauen - und Alter sehen,
wo Du einst Jugend sahst. Du wirst langsame überlegte Schritte sehen, wo Du einst
Energie erblicktest. Und Du wirst Schlaf sehen, wo Du einst Aktivität sahst.
So wirst Du anfangen, die Ernährung Deines Freundes umzustellen - und womöglich
wirst Du ein oder zwei Pillen zu seinem Futter geben. Und Du wirst tief in Dir
eine wachsende Angst spüren, die Dich die kommende Leere erahnen lässt.
Und Du wirst dieses unbehagliche Gefühl kommen und gehen spüren,
bis schließlich der dritte Tag kommt.

Und an diesem Tag - wenn Dein Freund und Gott gegen Dich entschieden haben, dann
wirst Du Dich einer Entscheidung gegenüber sehen, die Du ganz allein treffen musst -
zugunsten Deines lebenslangen Freundes, und mit Unterstützung Deiner eigenen tiefsten Seele.
Aber auf welchem Wege auch immer Dein Freund Dich vielleicht verlassen wird -
Du wirst Dich einsam fühlen, wie ein einzelner Stern in dunkler Nacht. Wenn Du weise
bist, wirst Du die Tränen so frei und so oft fließen lassen, wie sie müssen.

Und wenn es Dir typisch ergeht wirst Du erkennen, dass nicht viele im Kreis Deiner Familie
oder Freunde in der Lage sind, Deinen Kummer zu verstehen oder Dich zu trösten.
Aber wenn Du ehrlich zu der Liebe zu Deinem Haustier stehst, für das Du die vielen
von Freude erfüllten Jahre gesorgt hast, wirst Du vielleicht bemerken, dass eine
Seele - nur ein wenig kleiner als Deine eigene - anscheinend mit Dir geht, durch die
einsamen Tage die kommen werden. Und in den Momenten, in denen Du darauf wartest,
dass Dir all unser gewöhnliches passiert, wirst Du vielleicht etwas an Deinen Beinen entlang
streichen spüren - nur ganz ganz leicht. Und wenn Du auf den Platz runterschaust, an dem
Dein lieber - vielleicht liebster Freund - gewöhnlich lag, wirst Du Dich an
die drei bedeutsamen Tage erinnern.

Die Erinnerung wird voraussichtlich schmerzhaft sein und einen Schmerzen in Deinem
Herzen hinterlassen. Während die Zeit vergeht, kommt und geht dieser Schmerz als hätte
er sein eigenes Leben. Du wirst ihn entweder zurückweisen oder annehmen, und er kann
Dich sehr verwirren. Wenn Du ihn zurückweist, wird er Dich deprimieren.
Wenn Du ihn annimmst, wird er Dich vertiefen. Auf die eine oder andere Art,
es wird stets ein Schmerz bleiben.

Aber da wird es, das versichere ich Dir, einen vierten Tag geben - entlang mit der Erinnerung
Deines Haustieres - und durch die Schwere in Deinem Herzen schneiden, da wird eine
Erkenntnis kommen die nur Dir gehört. Sie wird einzigartig und stark sein, wie unsere
Partnerschaft zu jedem Tier, das wir geliebt - und verloren haben. Diese Erkenntnis nimmt
die Form lebendiger Liebe an - wie der himmlische Geruch einer Rose, der übrigbleibt,
nachdem die Blätter verwelkt sind, diese Liebe wird bleiben und wachsen - und da
sein für unsere Erinnerung. Es ist eine Liebe, die wir uns verdient haben. Es ist ein Erbe,
das unsere Haustiere uns vermachen, wenn sie gehen. Und es ist ein Geschenk,
das wir mit uns tragen werden solange wir leben. Es ist eine Liebe, die nur uns allein gehört.
Und bis unsere Zeit selbst zu gehen gekommen ist, um uns vielleicht unseren geliebten
Tieren wieder anzuschließen - ist es eine Liebe, die wir immer besitzen werden.